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Nunmehr
zum 2. Male fand in Neschwitz in der Oberlausitz das Jugendcamp des Sächsischen
Ju-Jutsu-Verbandes e.V. statt. Wie auch
im letzten Jahr war das Programm straff gebündelt. Das Motto dieses Jahr lautete
Stunts, Formen, Akrobatik. Es sollte sich schon vom letzten Jahr unterscheiden, was dem Trainerteam Marco Leik, Bert Wöllner und Dany Zettel auch gut
gelungen ist. Mit insgesamt 55 Teilnehmern war das Camp gut besucht.
So war es auch
möglich, altersgerechte Gruppen zu bilden und dem Alter entsprechende Übungen
und Spiele durchzuführen. Zu Beginn war eine ausführliche Fallschule
erforderlich. Hier kamen die Weichbodenmatten zum Einsatz. Ideal für alle
Kinder und solche, die es gern bleiben möchten. Fallen ohne Schmerzen, ideal. Für
das Stunttraining war Bert verantwortlich, der im Formenmeisterteam
Hohenstein/Ernstthal nationale Erfolge erringen konnte. Mit viel Spaß und
Engagement vermittelte er gemeinsam mit Dany Rollenverhalten wie im Film. Die
Kinder waren tolle Schauspieler. Natürlich gehört dazu auch der eine oder
andere gesprungene Fußtritt. Diesem Thema widmete sich Marco. Die Kinder und
Jugendlichen mussten feststellen, dass dieser Teil nicht so einfach zu
bewältigen ist. Aber ihnen wurde verraten, dass im Film immer eine Trampolin
parat steht. Nach der Halleneinheit ging es in den Wald. Der erste Höhepunkt
war das Mittagessen im Kamenzer Forst. Unterdessen bauten Jan Erth und
Christian Müller die Seilstationen auf. Das Gelände war wie geschaffen dafür.
Jetzt konnte die Fallschule auch mal auf dem Waldboden durchgeführt werden oder
einen Hang abwärts. Das aber nur für die größeren. Obwohl, auch Stella Martin
(6) hat alle Stationen mit Bravour absolviert. So die „Talüberquerung“ und die
Pendelsprünge. Tarnen und kleine Geländespiele rundeten den Nachmittag ab.
Jetzt freuten sich alle auf das Grillen. Das Wetter hatte den ganzen Tag
gehalten und es sah auch nicht nach einer Verschlechterung aus. Nach dem
Essenwurde die Kinoanlage aufgebaut und die Kinder konnten über ihr
Freizeitprogramm entscheiden. Währenddessen wurde die Nachtwanderung
vorbereitet. Das Ambiente des Neschwitzer Schloßparks war ideal für
verschiedene Gruseleffekte. Flammen aus dem Nichts, die hängende Frau und
absolute Dunkelheit genügten, um den „überhaupt nicht Ängstlichen“ einen
unaufhörlichen Redefluss zu entlocken. Manche wollten gar die Strecke im
Laufschritt absolvieren. Nach 24.00 Uhr war der Tag und auch die Wanderung
endlich geschafft und die Kinder fielen in die Betten. Der Frühsport fiel
zugunsten der immensen Einheiten vom Vortag am Sonntag aus. Außerdem standen
noch ein paar Disziplinen des Ju-Jutsu-Sportabzeichens aus, die es abzulegen galt. Bis zum Mittag
war dann auch dieses geschafft. Langsam spürte man die Müdigkeit der Kinder.
Zum Mittag war es viel ruhiger als sonst. Es tobten auch nicht mehr so viele
herum. Für nächstes Jahr ist die Grobplanung schon erstellt und es werden
wieder viele Höhepunkte dabeisein, die noch nicht so stattgefunden haben. Es
gibt sogar schon Anmeldungen für 2011. Die Organisatoren würden sich freuen,
wenn im nächsten Jahr um dieselbe Zeit, am letzten Maiwochenende, wieder viele junge
sportbegeisterte Ju-Jutsuka anreisen.
Vom
Präsidenten Marco Leik und vom Jugendreferenten Bert Wöllner einen besonderen
Dank an alle Betreuer und den Herbergseltern, der Familie Prade.
Darja
Tajgunova,
Medienteam Sachsen
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